25. Jahrestag
Diese bahnbrechende Festschrift feiert das Silberjubiläum der Club von Venedig, und dokumentiert seine Entwicklung von einer bescheidenen informellen Zusammenkunft zu einem vitalen Netzwerk von Europas hochrangigen Leitern der öffentlichen Kommunikation. Das Buch bietet einen umfassenden Überblick über den Stand der Regierungskommunikation in den Mitgliedstaaten, indem es verschiedene Verwaltungsmodelle gegenüberstellt und die Professionalisierung der Kommunikation als eine zentrale demokratische Aufgabe hervorhebt. Es erforscht die tiefgreifenden Auswirkungen der digitale Revolution, wie Web 2.0 und soziale Medien institutionelle Monologe in aktive Bürgerdialoge und “digitale Diplomatie” in Echtzeit verwandelt haben. Spezialisierte Kapitel bieten rigorose Analysen von Krisenkommunikation, Anhand von Großereignissen wie dem Erdbeben von L'Aquila wird die Notwendigkeit von Transparenz und Vertrauen im Notfallmanagement verdeutlicht. Schließlich werden in der Veröffentlichung strategische Rahmen für Öffentliche Diplomatie und die “europäische Dimension” in den Schulen, indem sie sich für ein gemeinsames Narrativ einsetzen, um die EU-Erweiterung zu unterstützen und die Verbindung zwischen den Institutionen und der Jugend wiederherzustellen
Wichtige Themen:
- Die Geschichte und der Geist des Clubs von Venedig: Rückblick auf 25 Jahre informelle, von Experten geleitete Zusammenarbeit zwischen europäischen Kommunikationsdirektoren.
- Die Professionalisierung des Kommunikators: Weg von der Regierungspropaganda, hin zu einem unverzichtbaren öffentlichen Dienst, der auf Ethik und Rechenschaftspflicht beruht.
- Die Revolution der sozialen Medien: Navigieren durch die Herausforderungen des Web 2.0, von “viralen” Kampagnen bis zur Wahrung der Neutralität beim Online-Bürgerengagement.
- Die Herausforderung “Polycrise”: Strategien zur Neuerfindung der europäischen Macht und Souveränität in einer Zeit sich überschneidender globaler Turbulenzen.
- Koordinierung des Krisenmanagements: Fallstudien über Naturkatastrophen und die “Vertrauenshierarchie”, die erforderlich ist, um die Angst der Öffentlichkeit und die Auslöser in den Medien zu bewältigen.
- Öffentliche Diplomatie und Nation Branding: Strategien zur Positionierung von Ländern und Städten (z. B. Stockholm als Grüne Hauptstadt) auf der globalen Bühne durch “Soft Power”.
- Die EU-Erweiterung kommunizieren: Bewältigung der komplexen Narrative für Kandidatenländer wie Kroatien und die Türkei bei gleichzeitiger Bekämpfung der “Erweiterungsmüdigkeit” in der EU.
- Management-Partnerschaften (“Aktion Europa”): Bewertung des Erfolgs von Modellen der Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten und den EU-Institutionen bei der Finanzierung und Kommunikation.
- Europa im Klassenzimmer: Innovative Initiativen wie “Back to School” und die Integration von EU-Studien in die nationalen Lehrpläne.
- Die Zukunft des institutionellen Zuhörens: Übergang zu einem “Partnerschaftsmodell” mit den Bürgern, bei dem die Kommunikation ein integraler Bestandteil des politischen Entscheidungsprozesses ist.






