35-jähriges Jubiläum
Dieser bahnbrechende Band feiert das fünfunddreißigjährige Bestehen des Club of Venice und dokumentiert seine Entwicklung von einem visionären informellen Netzwerk zu einem wichtigen Pfeiler des europäischen institutionellen Dialogs. Es bietet eine tiefgreifende Analyse des “anthropologischen Wendepunkts” in der öffentlichen Kommunikation, der durch die COVID-19-Pandemie ausgelöst wurde, und untersucht, wie sich Institutionen an eine Welt anpassen müssen, die von Emotionen und Globalisierung in Echtzeit bestimmt wird. Ein Hauptaugenmerk liegt auf der Konferenz über die Zukunft Europas, bei der untersucht wird, wie Bürgerbeteiligung von unten nach oben und “digitale Agoras” das demokratische Engagement neu beleben können. Die Publikation befasst sich auch mit kritischen modernen Herausforderungen wie der Klimakrise, der Verbreitung bewusster Desinformation und der Notwendigkeit ausgewogener Migrationserzählungen. Schließlich dient sie als professioneller Fahrplan für die Zukunft, indem sie die Notwendigkeit einer Professionalisierung der strategischen Kommunikation durch digitale Kompetenz und Verhaltenserkenntnisse hervorhebt.
Wichtige Themen:
- 35 Jahre Club von Venedig: Überlegungen zur Geschichte, zum Geist und zum “Esprit de Corps” der leitenden Kommunikationsdirektoren in Europa.
- COVID-19 Kommunikation bei Pandemien: Lektionen in Bezug auf Agilität, Transparenz und die Notwendigkeit, von “Verpackungsinformationen” zu strategischen Entscheidungen überzugehen.
- Die Konferenz über die Zukunft Europas: Nutzung digitaler Plattformen und Bürgerforen, um einen echten bidirektionalen Dialog mit den Europäern zu fördern.
- Bekämpfung von Desinformation und Infodemie: Analyse der absichtlichen Verbreitung von Unwahrheiten und Aufbau gesellschaftlicher Widerstandsfähigkeit gegen hybride Bedrohungen.
- Der Europäische Green Deal: Einbindung von Bürgern und Unternehmen in den Übergang zur Klimaneutralität durch regionale Führung.
- Ausgewogene Migrationserzählungen: Weg von Polarisierung und Sensationslust, hin zu einem faktenbasierten Dialog und menschlichem Erzählen.
- Institutionelles Vertrauen und offene Verwaltung: Umsetzung der Grundsätze der Transparenz, der Rechenschaftspflicht und der Beteiligung von Interessengruppen, um die Kluft zu den Bürgern zu überbrücken.
- Digitale Kompetenz und integrative Kommunikation: Entwicklung von Standards für den Zugang zu sozialen Medien und Gewährleistung, dass kein Bürger durch die digitale Kluft zurückgelassen wird.
- Interne Kommunikation: Anerkennung der Mitarbeiter als “vergessene Zielgruppe” und Hauptfaktor für den Ruf der Institution.
- Jugendliches Engagement und Medienkompetenz: Einbindung der “Digital Natives” in die Medienwelt und Schulung des kritischen Denkens für eine sicherere digitale Welt.






